Romina Plonsker: „Der Strukturwandel im Rheinischen Revier wird sichtbar“
Minister und Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, spricht auf der Revierkonferenz in BergheimDer Strukturwandel im Rheinischen Revier nimmt weiter Fahrt auf. Bei der Revierkonferenz „Perspektiven 2026“ im Medio.Bergheim wurde deutlich, wie viel sich in der Region bereits bewegt: Mittlerweile sind fast 1.000 Projekte bewilligt und rund 3,4 Milliarden Euro an Fördermitteln von EU, Bund und Land sind in die Region geflossen (Stand: 24.09.2026). Gemeinsam mit Minister Nathanael Liminski und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur konnte eine positive Zwischenbilanz des laufenden Strukturwandels gezogen werden.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker, die auch Mitglied im Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier ist, sieht darin ein deutliches Zeichen dafür, dass der Strukturwandel längst konkrete Formen annimmt: „Der Strukturwandel ist keine Zukunftsmusik mehr, er findet hier und heute statt. Fast 1.000 bewilligte Projekte zeigen eindrucksvoll, dass die Fördermittel im Rheinischen Revier ankommen und Investitionen auslösen. Entscheidend ist, dass aus Förderbescheiden konkrete Veränderungen vor Ort werden: neue Unternehmen, moderne Infrastruktur, innovative Technologien und neue Arbeitsplätze.“
Dabei sei besonders wichtig, dass die Entwicklung nicht nur auf dem Papier stattfinde. Zahlreiche Projekte befänden sich bereits in der Umsetzung oder würden sichtbar vorangetrieben. Das Spektrum reiche von Forschung und Innovation über neue Industrie- und Gewerbestandorte bis hin zu Mobilität, Energie, Stadtentwicklung und Landschaftsgestaltung.
„Wir sehen inzwischen an vielen Stellen, wohin die Reise geht“, so Plonsker. „Ob neue Produktionsstandorte, innovative Forschungsvorhaben oder große Infrastrukturprojekte: Aus den Ideen der vergangenen Jahre entstehen Schritt für Schritt neue Perspektiven für unsere Region. Genau das ist der Anspruch, den wir an den Strukturwandel haben müssen: Er muss bei den Menschen ankommen und langfristig Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Lebensqualität sichern.“
Auch die Anwesenheit von Minister Nathanael Liminski und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur bei der Revierkonferenz unterstreiche die Bedeutung des Rheinischen Reviers für Nordrhein-Westfalen. Dabei hob Liminski die gemeinsame Verantwortung von Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft hervor und ging auch auf die vielfältigen Abstimmungsprozesse der letzten Jahre ein. Dazu gehört auch die Durchführung eines Bürgerrats, der bei der Revierkonferenz seine Empfehlungen an die Landesregierung übergab.
Für Plonsker ist klar: Die bisherige Bilanz ist ein wichtiger Meilenstein, aber noch nicht das Ende des Weges. „Wir können heute mit Stolz feststellen, dass bereits sehr viel erreicht worden ist. Gleichzeitig liegt noch viel Arbeit vor uns. Der Strukturwandel ist eine Generationenaufgabe. Deshalb müssen wir jetzt dafür sorgen, dass die begonnenen Projekte erfolgreich umgesetzt werden und die zweite Förderperiode nahtlos daran anknüpft.“
Gerade für den Rhein-Erft-Kreis böten sich dadurch große Chancen. „Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim liegen mitten in einer Region, die sich wirtschaftlich und räumlich grundlegend verändert. Wir wollen diese Entwicklung aktiv gestalten. Unser Ziel ist ein Rheinisches Revier, das auch nach dem Ende der Braunkohle ein starker Wirtschafts-, Innovations- und Lebensstandort bleibt“, erklärt Plonsker abschließend.
Weitere Informationen und Zahlen zu den Projekten sind erhältlich unter:
https://projekte.rheinisches-revier.de/bewilligte-projekte