Denkmalschutz: Land Nordrhein-Westfalen fördert Erhalt von Denkmälern im Rhein-Erft-Kreis mit mehr als 348.000 Euro
Nordrhein-Westfalen hat ein reiches historisches kulturelles Erbe. Das zeigt sich auch im Rhein-Erft-Kreis deutlich an den vielfältigen unter Denkmalschutz stehenden Bauten. Um dieses Erbe für kommende Generationen zu bewahren, unterstützt das Land trotz herausfordernder Haushaltslage in diesem Jahr 212 denkmalpflegerische Einzelprojekte. Darunter sind auch vier Projekte im Rhein-Erft-Kreis, wie die zuständigen CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Okos, Romina Plonsker und Gregor Golland mitteilen.
„Unsere Denkmäler im Rhein-Erft-Kreis erzählen etwas über die Vergangenheit unserer Heimat und über die Menschen, die damals gelebt haben. Der Erhalt von Denkmälern ist zugleich der Erhalt unserer kulturellen Identität“, betonen die drei Christdemokraten. „Daher freut es uns, dass im jetzt veröffentlichten Landesprogramm zur Denkmalförderung auch Projekte in Bedburg, Frechen, Brühl und Wesseling mit einer Gesamtsummer von 348.182,50 Euro unterstützt werden.“
Konkret fließen an die Stadt Bedburg 176.000 Euro für die Instandsetzung der Stadtmauer. In Brühl erhalten private Eigentümer 63.993,50 für die Sanierung von Fenstern und der Holzausstattung eines Gebäudes. Die Stadt Frechen wird mit 51.189 Euro dabei unterstützt, eine historische römische Wasserleitung auf dem Gelände der Mauritiusschule erlebbar zu machen. Die Stadt Wesseling erhält 57.000 Euro für die Dach- und Fassadensanierung am "Haus Ruttmann".
„Das Landesprogramm zur Denkmalförderung dient nicht nur dem Erhalt historischer Gemäuer, sondern es ist auch eine Anerkennung des Einsatzes der vielen Menschen, die unsere Denkmäler in Schuss halten und somit unser kulturelles Erbe fit für die Zukunft machen“, so Golland, Plonsker und Okos. „Besonders praktisch ist, dass es mit einem neuen und medienbruchfreien digitalen Antragsverfahren nun für alle Beteiligten schneller geht.
Das Land unterstützt die Einzelfördermaßnahmen mit rund 13,1 Millionen Euro. Dazu erhalten alle 396 Kommunen antragslos fachbezogene Pauschalfördermittel in Höhe von 3 Millionen Euro – jeweils 7.500 Euro je Kommune – zur Unterstützung von kleineren Denkmalpflegemaßnahmen vor Ort. Der Denkmalschutz ist diese Investition wert.“