Förderprogramm für Handwerker und Gewerbetreibende zur Anschaffung von E-Nutzfahrzeugen

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker und Gregor Golland: „Mit intelligenten Programmen kombinieren wir in NRW die Anforderungen des Klimaschutzes mit den Anforderungen eines Industrielandes“

 

„Wir treiben mit kleinen, aber hoch effizienten Schritten die Klimaneutralität in Nordrhein-Westfalen voran, auch im Mittelstand.“ So freuen sich die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Erft-Kreis, Romina Plonsker und Gregor Golland, darüber, dass in Nordrhein-Westfalen mit einem weiteren Programm der Umstieg auf klimafreundliche Antriebe gefördert wird. Die EU stellt 25 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel für E-Nutzfahrzeuge zur Verfügung. In den Genuss dieser Förderung kommen Handwerker und Gewerbetreibende. Förderanträge können ab sofort bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden, es gilt das Windhund-Prinzip.
 
Im Rahmen dieses bis zum 30. November zeitlich begrenzten Förderangebots können sie sich ab sofort den Kauf eines batterieelektrischen Nutzfahrzeugs mit 50 Prozent der Anschaffungskosten fördern lassen. Bei Brennstoffzellenfahrzeugen sind es bis zu 80 Prozent der Anschaffungskosten. Für Kommunen liegen die Förderquoten noch einmal zehn Prozentpunkte höher. Wer also jetzt als Gewerbetreibender ein batteriebetriebenes Nutzfahrzeug im Wert von 50.000 Euro kauft und mindestens 5 Jahre lang nutzt, bekommt bis zu 25.000 Euro dazu. Die dafür zur Verfügung stehenden 25 Millionen Euro werden von der Europäischen Union als Teil des Aufbauprogramms „REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe)“ finanziert. 
 
Ziel des Programms REACT-EU ist es, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie abzumildern, klimafreundliche Technologien zu fördern sowie die digitale und stabile Erholung der Wirtschaft zu unterstützen. Dafür stellt die Europäische Union 260 Millionen Euro zusätzlich für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Nordrhein-Westfalen bereit.
 
Plonsker, die ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung des Düsseldorfer Landtags ist, und Golland erinnern daran, dass das Land NRW kontinuierlich den Ausbau alternativerer Energien unterstützt. So habe NRW erst vor einem Monat die neue Förderung für Klimaschutztechnik vorgestellt. Dabei werden zum Beispiel Energiespeicher in Kombination mit Photovoltaikanlagen und komplette Energiesysteme, die mit Wasserstoff arbeiten, gefördert. Künftig werden auch innovative Lösungen wie Agri-PV in der Landwirtschaft und schwimmende Floating-PV-Anlagen auf Gewässern unterstützt. Mit diesen und anderen Maßnahmen will das Land den Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung bis 2030 auf 50 Prozent steigern.
 
Plonsker und Golland: „So kombinieren wir in Nordrhein-Westfalen mit intelligenten Programmen die Anforderungen des Klimaschutzes mit den Anforderungen eines Industrielandes. Umso besser, wenn auch die EU das Land Nordrhein-Westfalen mit den Mitteln aus REACT-EU in diesem wichtigen Anliegen unterstützt. Das ist der Weg, den unser Ministerpräsident Armin Laschet einschlägt. Laschets Weg ist der richtige.“
 
Weitere Informationen: bra.nrw.de

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