„Wasserstofftechnologie hat große Potenziale im Rhein-Erft-Kreis“

Landesregierung will Ausbau der Technologie beschleunigen - CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland und Romina Plonsker: „Davon profitieren die Menschen in unserer Heimat und das Klima“

 

„Das Land Nordrhein-Westfalen stellt forciert den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft. Das bietet große Chancen für den Rhein-Erft-Kreis.“ Das heben die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland und Romina Plonsker hervor. Die Christdemokraten verweisen dabei auf den Zusammenschluss der Initiative „H2R Wasserstoff Rheinland“. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Wasserstoffkompetenzen der Region zu bündeln und neue Impulse für eine Energie- und Verkehrswende zu setzen. „Von den sechs Initiatoren der H2R Wasserstoff Rheinland kommen mit den Städten Brühl, Hürth und Wesseling drei aus dem Rhein-Erft-Kreis“, berichten Golland und Plonsker, die in Düsseldorf die Interessen aller zehn Städte zwischen Rhein und Erft vertreten. „Das zeigt, welche Potenziale es zu dieser Zukunftstechnologie in unserem Kreis gibt.“
 
Einen Fahrplan für einen beschleunigten Aufbau der Wasserstoffwirtschaft hat Andreas Pinkwart angekündigt, nordrhein-westfälischer Minister für  Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Die ehrgeizigen Ziele: Bis 2025 sollen erste Großanlagen in Betrieb gehen, die ersten gut 100 Kilometer eines Pipeline-Netzes installiert und 400 Brennstoffzellen-Lkw unterwegs sein. Dafür hatte Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Monaten bereits die Weichen gestellt und im Rahmen der Initiative IN4climate.NRW zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht. 
 
„Bei uns im Rhein-Erft-Kreis ist das zum Beispiel das Projekt REFHYNE“, erläutern Golland und Plonsker. Dabei plant Shell auf dem Gelände der Raffinerie den Betrieb eines PEM Elektrolyseurs mit 10 MW elektrischer Leistung. Der Spatenstich für das von der EU geförderte Projekt erfolgte 2019. Shell rechnet für Anfang 2021 mit der Inbetriebnahme des Wasserstoff-Projekts. 
 
Golland und Plonsker: „Das Ziel, industrielle Prozesse in Nordrhein-Westfalen bis 2050 annähernd klimaneutral zu gestalten, ist ambitioniert. Wasserstoff hat dafür große Potenziale. Davon profitieren auch die Menschen im Kreis. Denn die neuen Technologien schaffen neue, hoch qualifizierte Arbeitsplätze und brauchen deshalb gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So schaffen wir beides: Perspektiven für die Menschen in unserer Heimat durch gut bezahlte Arbeitsplätze und für den Klimaschutz.“

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