„Beispielhafte, zukunftsweisende Projekte“

Bergheim auf dem Weg zu einem gelingenden Strukturwandel: Bürgermeister Volker Mießeler (CDU) hatte Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart, die CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker und weiteren Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung

 

 

Wie die Kreisstadt Bergheim sich auf den Weg in einen gelingenden Strukturwandel aufgemacht hat, davon konnten sich jetzt Andreas Pinkwart (FDP), der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, die für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker, der Sprecher der FDP-Landtagsfraktion in dem entsprechenden Ausschuss des Düsseldorfer Landtags, der FDP-Landtagsabgeordnete aus Erftstadt Ralph Bombis, und zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung bei einer Tagestour mit dem Bus durch die Kreisstadt überzeugen. Eingeladen hatte sie dazu Bergheims Bürgermeister Volker Mießeler (CDU).

Start waren die Martinswerke in Bergheim-Kenten. In dem Gespräch mit der Geschäftsführung standen die Herausforderungen des Strukturwandels in einem Betrieb im Mittelpunkt, der seit über 100 Jahren an diesem Standort produziert und heute nach Firmenangaben einer der weltweit bedeutenden Anbieter von chemischen Spezialprodukten ist. Im Besonderen ging es in dem Gespräch darum, wie eine Umstellung auf Erdgas zur Erzeugung des Prozessdampfs gelingen kann. Der wird bislang aus Rohbraunkohle gewonnen.

Die zweite Station waren die Bergheimer Stadtwerke. Dort erläuterten Bürgermeister Mießeler und Matthias Betsch, der Geschäftsführer der Stadtwerke, Minister Pinkwart, Romina Plonsker, Ralph Bombis und den weiteren Gästen die Pläne für die anstehende Gründung eines Kommunalen Gemeinschaftsstadtwerkes mit den Städten Bedburg und Elsdorf. „Das Projekt ist ein Beispiel für eine gute interkommunale Zusammenarbeit“, findet Ralph Bombis. Darüber hinaus ist es bei der Zukunftsagentur Rheinisches Revier ZRR angemeldet und hat das Ziel, von der Erzeugung bis zum Endverbraucher Versorgungssicherheit und CO2-Neutralität zu garantieren. Romina Plonsker: „Das Projekt ist ein zukunftsweisendes Beispiel dafür, wie wir nachhaltige Energie der Region für die Region entwickeln.“

Dritte Station war die Firma A&M Stabtest im Gewerbepark Bergheim, einem Spezialisten für pharmazeutische Analytik und Stabilitätsprüfung. Dort stand die Errichtung eines Großlabors für Spitzenanalytik im Mittelpunkt der Informationen.

Als letzte Station zeigte die Kreisstadt das Projekt INKA:terra nova und Klimahülle –Projektideen zur aktiven Gestaltung des Strukturwandels. Bergheims Dezernentin für strategische Stadtentwicklung, Claudia Schwan-Schmitz,  erläuterte das Projekt. Es ist nicht nur ein interkommunales Gewerbegebiet. „Leuchtturm“ der INKA:terra nova soll vielmehr ein CO2-neutrales Dienstleitungsgebäude werden. Romina Plonsker und Ralph Bombis, die beide auch im Aufsichtsrat der ZRR sitzen, zeigten sich beeindruckt von den Aktivitäten der Kreisstadt.  „Wir haben beispielhafte und zukunftsweisende Projekte erlebt“, sagte Ralph Bombis. Und Romina Plonsker befand: „So wird der Strukturwandel gelingen.“

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