Land fördert dynamisches Parkleitsystem in Bergheim mit 370.000 Euro

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker: „Digitale Plattformen werden für eine intelligente Verkehrslenkung immer bedeutsamer“

 

Bergheim erhält 370.000 Euro als Zuschuss des Landes Nordrhein-Westfalen für sein dynamisches Parkleitsystem. „Damit trägt Nordrhein-Westfalen den Löwenanteil der Investition von insgesamt rund 520.000 Euro für dieses Projekt“, freut sich Romina Plonsker. Die Stadt Bergheim hatte den Zuschuss im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes zur Förderung beantragt. Romina Plonsker hatte sich dafür bei NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) eingesetzt.
 
„Bergheim braucht ein intelligentes Parkleitsystem“, hat die CDU-Landtagsabgeordnete beobachtet. Es sei notwendig, die Verkehrsströme zum Medio, zum Intro, zum Kreishaus, zum Supermarkt in der Innenstadt oder zum Krankenhaus dynamisch zu leiten. Das Konzept zur Innenstadtentwicklung mit der Umgestaltung der Kleinen Erft werde für eine weitere Attraktivierung der Innenstadt der Kreisstadt sorgen.
 
„Digitale Plattformen eröffnen neue Möglichkeiten der Verkehrslenkung neben den klassischen Hinweisschildern oder den aktuell angezeigten Zahlen von freien Plätzen in Parkhäusern oder auf Parkflächen“, sagt Romina Plonsker.  Navigationssysteme, Internetplattformen oder Smartphone-Applikationen unterstützten die dynamischen Parkleitsysteme zunehmend, indem sie auf Echtzeitdaten zugreifen und bereitstellen.
 
„Mit der Förderung beteiligen wir uns nicht nur an Investitionen in die Verkehrsinfrastrukturen unserer Städte und entlasten sie so finanziell“, sagt Romina Plonsker. Vielmehr sei die Förderung eines dynamischen Parkleitsystems in Bergheim auch wichtiger Bestandteil der Strategie des Landes Nordrhein-Westfalen für multimodale Lösungen im Verkehrswesen. Dazu gehörten etwa auch Mobilstationen.
 
„Mobilstationen verknüpfen unterschiedliche Verkehrsmittel wie etwa öffentliche Busse und Bahnen oder E-Bikes“, erläutert Romina Plonsker. Für Bergheim sind sie an folgenden Standorten vorgeschlagen: am Rathaus und am Kreishaus, am Bahnhof Quadrath-Ichendorf, an der Oberaußemer Straße in Niederaußem sowie an den Haltepunkten der Erftbahn in Glesch, Paffendorf und Zieverich.
 
Plonsker: „Digitale Plattformen und die Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer werden in der Zukunft immer bedeutsamer. Mit intelligenten Mobilitätskonzepten meistern wir den Verkehr der Zukunft.“

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