Energiewende in Japan: vom Kernkraftwerk Fukushima zur Wasserstofftechnik bei Toyota

Wirtschaftsausschuss des NRW-Landtages in Japan – Mit dabei die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim, Romina Plonsker


Es ist die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde und ein wichtiger Handelspartner für Nordrhein-Westfalen. Japan belegt im Außenhandel-Ranking bei den NRW-Exporten Platz 6 von 173 und bei den Importen Rang 3, so das Landesportal NRW. Grund genug also für den Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung des Düsseldorfer Landtages, diesem wichtigen Handelspartner einen Besuch abzustatten. Mit dabei: Romina Plonsker, die für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim zuständige CDU-Landtagsabgeordnete. Sie ist ordentliches Mitglied in diesem Ausschuss.

„Wir haben eine starke Exportwirtschaft, die international ausgerichtet ist“, sagt Romina Plonsker. Gleichzeitig seien gerade das Rheinland und hier bekanntermaßen die Landeshauptstadt und die benachbarten Kreise Mettmann und Neuss sehr attraktiv für japanische Unternehmen. Laut der „Initiative Rheinland“ der nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern haben sich 90 Prozent der japanischen Unternehmen in dieser Region angesiedelt. Plonsker ist überzeugt, dass da noch Potenziale für den Rhein-Erft-Kreis und insbesondere die an den Rhein-Kreis Neuss angrenzenden Kommunen wie Pulheim und Bedburg „schlummern“.

In Japan standen auf der einwöchigen Informationstour für den Ausschuss intensive Gespräche mit ganz unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern auf dem Programm, etwa mit der deutsch-japanischen Parlamentariergruppe, im METI (Ministerium für Wirtschaft, Außenhandel und Industrie), mit Vertreterinnen und Vertretern von japanischen  Unternehmen mit Präsenz in NRW ebenso wie von NRW-Unternehmen in Japan oder ein Treffen mit japanischen Startups.

Das Thema Energie spielte ebenfalls eine wichtige Rolle bei dem Informationsaustausch. So besuchten die Landtagsabgeordneten die Partner-Präfektur Fukushima und dort das Kernkraftwerk und erfuhren Einzelheiten über die Energie-Wende in Japan. In der Präfektur Osaka ging es um eine Kooperation im Bereich Wasserstoff und Batterie. Auf diesen Teil war Romina Plonsker besonders gespannt. „Denn gerade in einer Chemieregion wie dem Rhein-Erft-Kreis bietet insbesondere die Wasserstofftechnik große Potenziale. So setzt zum Beispiel der nach VW zweitgrößte Autohersteller der Welt, Toyota, auf Wasserstofftechnik. Über dessen Strategie haben wir uns bei einem sehr interessanten Besuch bei Toyota Japan informiert.“ Gerade deshalb sei es so wichtig, im Ausland Präsenz zu zeigen, hebt die CDU-Landtagsabgeordnete hervor. „Wir können sehen, wie andere es machen und davon lernen.“

Nach oben