Brexit: Wir trennen uns, aber bleiben Freunde!

Britischer Generalkonsul Rafe Courage bei der Jungen Union Rhein-Erft zu Gast

Quelle: Junge Union Rhein-Erft Quelle: Junge Union Rhein-Erft

Im Rahmen des Themenwoche Europa der CDU Rhein-Erft organisierte die Junge Union Rhein-Erft eine Veranstaltung zum Thema „Brexit: Wir trennen uns, aber bleiben Freunde“. Eingeladen wurde in einen gemütlichen Pub in Brühl mit dem britischen Generalkonsul Rafe Courage als Gastredner.

Der anstehende „Brexit“ ist aus Sicht der Jungen Union im Themenfeld Europa aktuell eine der geschichtsträchtigsten Entwicklungen innerhalb Europas. Während 71 % der 19- bis 24-Jährigen 2016 für den Verbleib in der EU stimmten, aber nur spärlich die Wahlurnen aufsuchten, votierten knapp zwei Drittel der über 65-Jährigen für einen Austritt aus der EU. Darum ging die Junge Union mit ihrem Gast der Leitfrage nach, wie es möglich ist, der jungen britischen Generation - trotz des sich immer deutlich abzeichnenden Brexits - die Hand zu reichen, damit dieser Generation nicht auch gänzlich der Geist für Europa verloren geht.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Rhein-Erft, André Hess, zog die Position der JU klar: „Um Europas Handlungsfähigkeit beizubehalten, fordern wir konstruktive Verhandlungen mit Großbritannien über eine Zusammenarbeit auch nach einem möglichen Brexit. Der jungen britischen Generation soll weiterhin das Angebot eröffnet bleiben einen Brexit wieder rückgängig zu machen.“ Der Generalkonsul Rafe Courage warb für einen regen Austausch der Nationen.

Auch die CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker unterstützte die Position der Jungen Union Rhein-Erft: „Wir müssen in so schweren Zeiten weiterhin die Deutsch-Britische Freundschaft aufrechterhalten. Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sowohl in Großbritannien als auch hierzulande nicht das Gefühl bekommen im Stich gelassen zu werden. Es muss in Ihrem Sinne eine bestmögliche Lösung gefunden werden.“

Romina Plonsker ist Mitglied der Parlamentarier-Gruppe Großbritannien, die den Austausch mit Großbritannien fördern soll. Ebenso ist sie Mitglied der Enquete-Kommission „Brexit“.

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