Romina Plonsker besucht WIR „Werkstatt für Integration und Rehabilitation“ in Bergheim

CDU-Landtagsabgeordnete informierte sich einen Tag lang bei sozialen und inklusiven Einrichtungen in Bergheim und Elsdorf

v.l.n.r.: Reiner Lösch (Betriebsleiter WIR gGmbH), Johannes Hübner (CDU-Fraktionsvorsitzender Bergheim), Birgit Hummel (Geschäftsführerin WIR gGmbH), Romina Plonsker MdL, Rudi Schiffer (Ortsbürgermeister Paffendorf) v.l.n.r.: Reiner Lösch (Betriebsleiter WIR gGmbH), Johannes Hübner (CDU-Fraktionsvorsitzender Bergheim), Birgit Hummel (Geschäftsführerin WIR gGmbH), Romina Plonsker MdL, Rudi Schiffer (Ortsbürgermeister Paffendorf)

Die Qualität stimmt. Davon sind die Kunden der WIR gGmbH in der Regel überzeugt. Denn die meisten Kunden der Werkstatt für Integration und Rehabilitation in Bergheim sind Stammkunden. „Wir haben immer Arbeit“, sagt Reiner Lösch. Der 56-jährige Betriebswirt für soziale Berufe ist Betriebsleiter der Werkstatt im Industriegebiet in Bergheim-Paffendorf. Zusammen mit Geschäftsführerin Birgit Hummel erläuterte er Romina Plonsker das Leitbild und die Arbeit der WIR gGmbH. Die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim informierte sich einen Tag lang in sozialen Einrichtungen in Elsdorf und der Kreisstadt über deren Arbeit. Bei der WIR gGmbH begleiteten sie Paffendorfs Ortsbürgermeister Rudi Schiffer (CDU), der Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Kreisstadt, Johannes Hübner, und Achim Hermes, der inklusionspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion und Bergheimer Stadtrat.

125 Menschen mit einer psychischen Behinderung finden zurzeit in Paffendorf eine sinnvolle Beschäftigung, anspruchsvolle Arbeit, aber auch individuelle Förderung. Denn das Unternehmen bietet in enger Zusammenarbeit mit ihrer Schwestergesellschaft APK Soziale Dienste ein bedarfsgerechtes, flexibles und durchlässiges Netzwerk aus ambulanten, teil- und vollstationären Eingliederungshilfen an. In der Werkstatt selbst wechseln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz, damit niemand über einen längeren Zeitraum dasselbe Produkt herstellt und sie gleichzeitig immer wieder aufs Neue von neuen Aufgaben und Herausforderungen gefordert werden. Das Spektrum reicht dabei von Montagearbeiten, Elektromontage oder Metallbearbeitung bis hin zu Verpackung und Konfektionierung, wie zum Beispiel die Herstellung von Fotodruckversandtaschen für Aludrucke. Lösch: „Da müssen die Flächen genau vermessen und rechte Winkel akkurat ausgeschnitten werden.“

Die Angebote der WIR gGmbH gibt es seit zwanzig Jahren. 2016 hat die Werkstatt für Integration und Rehabilitation in Paffendorf ihre Arbeit aufgenommen. In Hürth wurde schon 2009 ein Neubau für zurzeit 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellt. Vor einem Jahr hat die WIR in Bergheim auch einen Landschaftsbaubetrieb als Inklusionsbetrieb eröffnet, GaLa Service Rhein-Erft Inklusionsbetrieb gGmbH. Hier wünscht sich Geschäftsführerin Birgit Hummel mehr Flexibilität bei Auftragsvergaben durch die Öffentliche Hand. Und einen weiteren großen Wunsch haben Hummel und Lösch: eine Verbesserung der Anbindung des Industriegebietes mit dem Öffentlichen Personennahverkehr, ÖPNV: „Manche unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen für eine Strecke von zu Hause zu ihrem Arbeitsplatz hier eineinhalb Stunden.“ 

Romina Plonsker war beeindruckt vom Leitbild und der Arbeit der WIR. Arbeit sei ein wichtiger Baustein für wirkliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, sagte die CDU-Landtagsabgeordnete. Sie sei ein eminent wichtiger Integrationsfaktor, sie strukturiere den Tagesablauf und schaffe gleichzeitig Raum für soziale und persönliche Kontakte. Plonsker: „Für das alles steht die WIR.“ 

Weitere Informationen:
www.wir-ggmbh.de

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