Breites Themenspektrum, leidenschaftliche Diskussionen

Zwei Bürgersprechstunden innerhalb einer Woche: CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker freut sich über Resonanz


„Ich bin immer wieder positiv überrascht von dem breiten, angesprochenen Themenspektrum einerseits und von der Leidenschaft andererseits, mit der die Menschen politische Themen diskutieren, die sie interessieren.“ Dieses Fazit zieht die CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker nach zwei Bürgersprechstunden innerhalb einer Woche, die eine in Bedburg, die andere in Bergheim.

Während es, wie berichtet, in Bedburg insbesondere um mehr Service am Bahnhof der Schlossstadt, die Bahnanschlüsse und die Planungen für eine S-Bahn ging, sprachen in Bergheim-Thorr Bürgerinnen und Bürger das Engagement von Landessozialminister Karl-Josef Laumann gegen Grabsteine aus Kinderarbeit an. Romina Plonsker unterstützt dieses Engagement. Sie kündigte in Bergheim-Thorr an, sich mit einem Besuch bei einem Steinmetz oder Bestattungsunternehmen ein Bild vor Ort in ihrem Wahlkreis zu machen.

Nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Landesregierung sollen künftig Grabsteine aus China, Indien, den Philippinen und Vietnam zwischen Rhein, Weser und Lippe nur noch dann aufgestellt werden, wenn sie mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ohne schlimmste Formen von Kinderarbeit hergestellt worden sind. Einen entsprechenden Runderlass haben die zuständigen Minister Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales) sowie Stephan Holthoff-Pförtner (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales) auf den Weg gebracht. 

„Kinderarbeit zerstört von der frühesten Lebensphase an die Zukunft der Kinder. Bildung ist ein Menschenrecht. Aber diese Kinder erhalten nie die Chance auf Bildung. Sie werden ausgebeutet und müssen den gesamten Tag über schwerste Arbeiten leisten“, hob Romina Plonsker auch in Bergheim-Thorr hervor. „Wo wir in Nordrhein-Westfalen und im Rhein-Erft-Kreis handeln können, müssen wir handeln. Die Einführung einer Zertifizierungspflicht für Grabsteine aus China, Indien, den Philippinen und Vietnam bietet den Friedhofsträgern und den Bestattern eine gute Entscheidungsgrundlage gegen Grabsteine aus Kinderarbeit. Ich hoffe, dass viele das Mittel nutzen werden.“

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