Dialog mit Wirtschaftsgremium Pulheim der IHK

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker verwies auf Erleichterungen beim Landesentwicklungsplan


Die Wirtschaft brummt, auch im Rhein-Erft-Kreis. Die Unternehmen wollen ausbauen, neue wollen sich hier ansiedeln. Doch es fehlt an Flächen. Das war ein Thema im Dialog zwischen dem Wirtschaftsgremium Pulheim der IHK Köln und Romina Plonsker. Die für Pulheim zuständige Landtagsabgeordnete traf sich mit den Wirtschaftsexperten in der Fachhochschule des Mittelstandes in Pulheim. Im Düsseldorfer Landtag ist Plonsker unter anderem ordentliches Mitglied ihrer Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung.

Flächen im Rhein-Erft-Kreis unterliegen vielen Anforderungen, sie werden etwa zur Wohnbebauung genutzt, als landwirtschaftliche Flächen, als Ausgleichsflächen, im Rheinischen Revier auch für den Braunkohlentagebau und eben auch zur Ansiedlung von Industrie und Gewerbe. Romina Plonsker verwies auf die vom Landeskabinett beschlossenen Änderungen am Landesentwicklungsplan. „Sie stärken die kommunale Selbstverwaltung und eröffnen neue Chancen für Gemeinden, Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte die CDU-Landtagsabgeordnete. Der Rhein-Erft-Kreis erhalte damit künftig mehr Spielraum für die Vergabe neuer Flächen.


Plonsker: „CDU und FDP haben deshalb im Koalitionsvertrag klar vereinbart, unserer Region eine einfache und unbürokratischere Entwicklung zu ermöglichen. Die besonderen Belange des Rheinischen Reviers werden mit den heutigen Änderungen explizit in den LEP aufgenommen und die Bewältigung des Strukturwandels so maßgeblich unterstützt.“

Die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur war ein weiteres Thema des Dialogs der Landtagsabgeordneten mit den Wirtschaftsexperten. Sie sprachen sich für den zweispurigen Ausbau der Bonnstraße von Freimersdorf bis zur Autobahn 57 aus. Romina Plonsker berichtete hier, dass das Land NRW alleine für ihren Wahlkreis Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim für die Sanierung von Landesstraßen 2,8 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Plonsker: „Landesweit sind es in diesem Jahr 161 Millionen Euro.“

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