Kraft-Wärme-Kopplung weiter fördern

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker begrüßt entsprechende Initiative von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier


“Kraft-Wärme-Kopplung ist eine hoch effiziente Methode der Energiegewinnung. Deshalb ist es wichtig, dass sie weiterhin gefördert wird.“ Das erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim, Romina Plonsker. Anlass für ihre Erklärung ist der Wegfall der Befreiung der Kraft-Wärme-Kopplung von der EEG-Umlage zu Beginn dieses Jahres. Dies hat zur Folge, dass der Preis für die Kilowattstunde für die Verbraucherinnen und Verbraucher, die diese Energiequelle nutzen, um vier Cent die Stunde gestiegen ist. Das bedrohe die Wirtschaftlichkeit vieler moderner Anlagen. Die Branche befürchtet sogar, dass der Neubau komplett zum Erliegen kommen könne. Dies treffe nicht nur tausende Unternehmen, sondern auch Kommunen, Schulen, Krankenhäuser oder Hotels, die KWK-Anlagen in letzter Zeit errichtet haben.

Mit der EEG-Umlage finanzieren die Stromkunden den Ausbau der erneuerbaren Energien. Dass nun ausgerechnet eine so effiziente Energiegewinnung weggefallen sei, sei nicht plausibel, sagt Romina Plonsker, die ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung des nordrhein-westfälischen Landtags ist. Plonsker: „Und nicht zuletzt ist Kraft-Wärme-Kopplung auch ausgesprochen klimaschonend.“

In einem fraktionsübergreifenden Antrag begrüßt der Düsseldorfer Landtag deshalb die Initiative von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier (CDU), der sich genau dafür jetzt in Europa stark macht. Plonsker: „Wir schaffen die Energiewende mit einem Mix aus fossilen Energieträgern wie etwa der Braunkohle, regenerativen Energieträgern, aber eben auch durch Innovationen, bei denen Energie gleichsam als „Abfallprodukt“ aus anderen Prozessen entsteht und genutzt werden kann.“

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