Bedeutender Impuls für ökologischen Strukturwandel

Erft 2045: NRW-Umweltstaatssekretär Dr. Heinrich Bottermann und die CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker zu Besuch im Vogelwäldchen in Bergheim-Kenten


Die Erft und der Braunkohlentagebau: Beide prägen den Rhein-Erft-Kreis, beide sind dem Strukturwandel unterworfen, beide waren Thema beim Besuch von Dr. Heinrich Bottermann in der Region. Der Staatssekretär des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz kam auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker nach Bergheim sowie an den Tagebau Hambach, um sich hier vor Ort ein Bild zu machen, dass auch Umwelt- und Naturschutzaspekte beim Strukturwandel nicht aus dem Auge verloren werden. Im Gegenteil.

Wie zum Beispiel das Perspektivkonzept Erft 2045 zur Renaturierung der Erft: Denn das Ende des Braunkohlentagebaus wird auch Veränderungen der wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Region mit sich bringen. Die Umgestaltung des sümpfungswasserbeeinflussten Unterlaufs der Erft ist daher eine Zukunftsaufgabe, um die ökologische Funktionsfähigkeit des Flusses an dieser Stelle langfristig gewährleisten und entwickeln zu können. Die entsprechende Rahmenvereinbarung dazu haben 2008 der Erftverband, RWE Power und das Land NRW unterzeichnet, für Nordrhein-Westfalen unterschrieb damals Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU). NRW wird mit geplanten 52,5 Millionen Euro den weitaus größten Teil der Kosten tragen für die Erft 2045 von insgesamt veranschlagten 70 Millionen Euro.

Zehn Jahre später konnten sich der nordrhein-westfälische Umwelt-Staatssekretär und die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim von den Fortschritten und erfolgreich umgesetzten Maßnahmen überzeugen. Am Vogelwäldchen in Bergheim-Kenten nahmen Bottermann und Plonsker unter sachkundiger Führung des Erftverbandes in Augenschein, wie die Erft wieder wie früher natürlich durch die Auen fließt.

Große Artenvielfalt konnten Staatssekretär Bottermann und Romina Plonsker nach der Information im Tagebau Hambach selber auch auf der Sophienhöhe erleben.

„In Bergheim-Kenten sind wir einen vorbildlichen Schritt für einen ökologischen Strukturwandel gegangen, dem weitere Schritte folgen werden“, hebt Romina Plonsker hervor. Denn der Umbau der Erft an dieser Stelle war das erste von insgesamt 23 Projekten des Perspektivkonzeptes. Für die Menschen in der Region sei ein schönes Naherholungsgebiet geschaffen worden. Plonsker: „Und der Natur bietet die Auenlandschaft Raum für die Entfaltung von Fauna und Flora und das Entstehen einer großen Artenvielfalt.“  

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