Quirinus: Baustein für einen erfolgreichen Strukturwandel

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker informierte sich bei SME Management in Elsdorf über Chancen eines Flächenkraftwerkes


„Eine sichere Stromversorgung funktioniert nur mit einer verlässlichen Logistik. Netze und Logistik müssen sicherstellen und regeln, dass konventionelle Kraftwerke einerseits und erneuerbare Energien andererseits den Strom kontinuierlich vom Erzeuger zum Verbraucher transportieren können. Und zwar exakt dann, wenn der Verbraucher den Strom abruft, und an dem Ort, wo er den Strom braucht.  Unabhängig davon, ob es sich bei dem Verbraucher um die Industrie oder den Privathaushalt handelt.“

Diese Erkenntnis nimmt die für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker von dem Besuch der SME Management in Elsdorf mit. Zusammen mit dem nordrhein-westfälischen Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Professor Dr. Andreas Pinkwart, dem Bedburger CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Kippels, ihren Landtagskollegen Frank Rock (CDU) und Ralph Bombis (FDP) und dem Elsdorfer Bürgermeister Andreas Heller (CDU) informierte sie sich in Heppendorf über die Arbeit des Unternehmens. Es hat sich nach eigenen Angaben auf die nachhaltige, sichere, öffentliche und industrielle Energieversorgung fokussiert und Kompetenz insbesondere im Bereich von sicheren Energie- und IT- Infrastrukturen entwickelt, wie beispielsweise in regionalen Verteilnetzen.

Vor gut einem Jahr hat SME Management mit Partnern, darunter dem RWE, das Pilotprojekt „Quirinus“ in Heppendorf gestartet, nachdem es damit den Förderwettbewerb für das Klimaschutzprojekt „VirtuelleKraftwerke.NRW“ der Leitmarkt Agentur NRW gewonnen hatte. Sechs Millionen Euro Fördersumme wurden bewilligt. Die Projektbeschreibung: Weil erneuerbare Energien wie Wind und Photovoltaik-Anlagen den Strom dezentral und fluktuierend ins Netz einspeisen, wodurch Engpässe aber auch Energieüberschüsse entstehen können, bündelt und koordiniert Quirinus den Strom aus verschiedenen Erneuerbare-Energien-Anlagen aus der Region. So werde ein Flächenkraftwerk geschaffen, auch virtuelles Kraftwerk genannt, sagen die Betreiber. Die Anlagen werden über ein Informations- und Kommunikationsnetz miteinander verbunden und können Daten zu Stromerzeugung und -bedarf austauschen. Diese Daten werden an einer zentralen Stelle gesteuert, sodass man von dort das Stromangebot und die Stromnachfrage über Systemdienstleistungen stabilitätswirkend aufeinander abstimmen kann. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten und forschen heute an dem Projekt.

„Qurinus ist ein gutes Beispiel, wie die Stärken des Rheinischen Reviers einen Baustein für einen erfolgreichen Strukturwandel möglich machen“, sagt Romina Plonsker. Sie ist überzeugt: „Je früher die Region ihre Stärken entdeckt und für den Strukturwandel nutzt, desto besser wird er gelingen. Denn die Menschen sind bereit, sich für ihre Heimat zu engagieren.“ Dafür will die CDU-Landtagsabgeordnete in der Region, aber auch in der Landeshauptstadt und der Bundeshauptstadt werben.

https://quirinus-projekt.de/

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