Gas-Mobilität mit großen Potenzialen für emissionsarme Motoren

Regierungsfraktionen von CDU und FDP setzen Weiterentwicklung von Familienzentren und technologieoffenen Fortschritt auf die Tagesordnung der kommenden Plenartage


Es waren der damalige Generationenminister Armin Laschet und seine Staatssekretärin Marion Gierden-Jülich, die 2006 das Konzept von Familienzentren entwickelten und umsetzten. Heute haben sich die Familienzentren zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Doch nach über zehn Jahren muss man sich überlegen, ob man das Konzept der Familienzentren nicht an veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen angepasst werden muss. Dazu haben die Regierungsfraktionen einen Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Düsseldorfer Landtages gesetzt.
Neben diesem Antrag: „Für eine offensive Familienförderung in Nordrhein-Westfalen: Familienzentren evaluieren und weiterentwickeln“ fordern wir unter anderem die „Praxiserfahrung von Feuerwehrangehörigen stärken - dezentrale Übungsgelände bereitstellen“ sowie „Innovative Antriebe fördern und technologieoffenen Fortschritt ermöglichen“.

Nach dem Abschlussbericht des Projekts FEUERWEHRENSACHE fehlt es Feuerwehren an Übungsmöglichkeiten für die Grundtätigkeiten wie beispielsweise das Verlegen von mit Wasser gefüllten Schläuchen in Treppenhäusern, das Absuchen von verrauchten Räumen nach leblosen Personen oder auch das Befreien von eingeklemmten Personen nach Verkehrsunfällen. Wir bitten deshalb in unserem Antrag die Landesregierung unter anderem, die kommunalen Aufgabenträger bei der Verbesserung der Übungsmöglichkeiten für die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen.
 
Alle reden vom E-Auto und von der E-Mobilität. Das ist gut und richtig und wichtig. Denn die Elektromobilität ist ein zentraler Pfeiler eines emissionsarmen Verkehrssystems. Das birgt enorme wirtschaftliche Chancen für Nordrhein-Westfalen. Daher wollen wir Nordrhein-Westfalen zu einem führenden Land in diesem Bereich entwickeln. Aber wir sind auch offen für andere Technologien. Zum Beispiel Gas: Hier richtet sich unser Blick auf Compressed Natural Gas (CNG) und Liquified Natural Gas (LNG), Autogas (LPG), (CBG-) Biogas sowie Wasserstoff und synthetisches Gas. Wasserstoff und „grünes Gas“. Diese befinden sich bisher in der Anfangsphase des Markteintritts. Sie halten für das Energieversorgungssystem der Zukunft absehbar enorme Potenziale bereit. Andere Formen der Gas-Mobilität stehen schon jetzt zur Verfügung.
So bitten wir in unserem Antrag die Landesregierung, sich gegenüber der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass diese den Ausbau der Lade- und Tankinfrastruktur für innovative Antriebsformen – insbesondere Elektromobilität, CNG/CBG/LNG sowie Wasserstoff – mit geeigneten Maßnahmen unterstützt. Auch hier gilt: Der Mix machts. Aber wir wollen die Potenziale nutzen: Für ein innovatives, wirtschaftlich erfolgreiches NRW.

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