Junge Gruppe der CDU-Landtagsfraktion bei RWE Supply & Trading

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker: „Bei aller Globalität hat RWE eine besondere Verantwortung für die Region. Diese Verantwortung fordern wir ein.“


Braunkohle abzubauen und zur Stromgewinnung zu nutzen, ist das Eine. Den Strom zu vermarkten, auch international, ist das Andere und mindestens ebenso wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg und das Ergebnis eines Energieunternehmens. Die Junge Gruppe der nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsfraktion informierte sich bei RWE Supply & Trading auf nach Unternehmensangaben „Europas größtem Energie Trading Floor“ in der Konzernzentrale in Essen über Aufgaben, Funktion und Arbeit der RWE-Tochter.

Rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 40 Nationen bilden weltweit das Spezialistenteam bei RWE Supply & Trading. Sie handelten 2016 unter anderem mit 1.972 Terrawattstunden Strom, 361 Milliarden Kubikmeter Gas, 855 Millionen Tonnen Kohle, 1.508 Millionen Barrel Öl, aber auch mit 650 Millionen CO2 Zertifikaten oder 141 Millionen oz. tr. (= Feinunzen) Edelmetalle. Plonsker: „An einem solchen Ort erlebt man eindrucksvoll, was ein Global Player ist, was es bedeutet, weltweit vernetzt zu sein und welche Dimensionen weltweites Handeln hat.“

Aber natürlich nahm auch die Energiepolitik in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen und im Rheinischen Braunkohlenrevier einen breiten Raum des Austausches der jungen CDU-Landtagsabgeordneten mit dem RWE-Management ein. Denn nur wenige Tag zuvor hatten RWE und E.on ihre Pläne für eine von ihnen angestrebte Neuordnung des Strommarktes öffentlich bekannt gemacht, wozu auch die Aufspaltung von innogy gehört. Plonsker: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von innogy, aber auch von RWE bei mir im Braunkohlenrevier, machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Zu Recht. Diese Sorgen habe ich in unseren Gesprächen weiter adressiert.“

Denn immerhin konnte die Junge Gruppe mit Hildegard Müller, seit Mai 2016 Vorstand Netz & Infrastruktur der innogy SE, eine alte Bekannte begrüßen: Die Düsseldorferin war 1998 bis 2002 die erste Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands und ab 2005 Staatsministerin im Bundeskanzleramt, berufen von Bundeskanzlerin Angela Merkel. 2008 wechselte Hildegard Müller in die Wirtschaft. Als weiterer Dialogpartner beteiligte sich RWE-Finanzvorstand Dr. Markus Krebber an der Diskussion mit den jungen CDU-Landtagsabgeordneten. Plonsker: „Wir waren uns einig, dass Unternehmen wie RWE und E.on bei aller Globalität eine besondere Bedeutung für den Industriestandort NRW haben. Als direkt gewählte CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim sowie als Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion im Ausschuss für Bergbausicherheit werde ich diese besondere Verantwortung einfordern.“

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