Radwandern als touristischer Kernbereich von Bedburg bis Ostbelgien

„Unsere Region hat etwas zu bieten“ – CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker auf der weltweit wichtigsten Tourismusbörse in Berlin


Der Tourismus boomt. Auch im Rhein-Erft-Kreis. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT NRW vom Februar dieses Jahres kamen im vorigen Jahr rund eine halbe Million Touristen in den Kreis. Das sind drei Prozent mehr als 2016. Im Durchschnitt blieben sie knapp drei Tage zwischen Rhein und Erft. Kulturelle und Natur-Aktivitäten haben bei den Kurzzeittouristen die Nase vorn, ergänzt der Deutsche Tourismusverband e.V. und berichtet für 2016, dass rund 75 Prozent aller Kurzurlauber in Deutschland bleiben. Das entsprach in absoluten Zahlen laut Tourismusverband 75,7 Millionen Kurzurlaubsreisen.

„Da hat unsere Region Potenziale“, weiß Romina Plonsker. Grund genug für die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim, mit dem Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung des nordrhein-westfälischen Landtags zur Internationalen Tourismusbörse nach Berlin zu fahren. Romina Plonsker ist ordentliches Mitglied in diesem Ausschuss, der auch für Tourismusförderung zuständig ist. Die ITB öffnet stets im Frühjahr ihre Pforten und ist die weltweit wichtigste Tourismusmesse. In diesem Jahr zählte die ITB über 10.000 Aussteller aus 186 Ländern und Regionen.

Mit dabei waren auch wieder die Stadt Brühl und Rhein-Erft Tourismus. Dort ließ sich Romina Plonsker von der Geschäftsführerin von Rhein-Erft Tourismus, Mirca Litto, über die Situation an Rhein und Erft informieren. Der Stand war eingebettet in die Gesamtpräsentation von Tourismus NRW und den Ankerstädten der Metropolregion Rheinland: Düsseldorf, Köln, Bonn und Aachen. So trafen die Landtagsabgeordneten Bonns Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan (CDU) oder Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Romina Plonsker besuchte darüber hinaus noch den Eifel-Ardennen-Stand, die gemeinsame Plattform der Eifel und der Tourismusagentur Ostbelgien. Dort traf sie den Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU).

„Unsere Region hat Touristen etwas zu bieten“, sagt Romina Plonsker und verweist auf die Studie der „Innovationsregion Rheinland, IRR“ zur freizeitwirtschaftlichen Entwicklung im Revier. Danach hat die Braunkohlenregion touristisches Potenzial und ist als Ausflugsziel attraktiv. Insbesondere das Radfahren zählt laut Studie zu den wichtigsten Freizeitaktivitäten in der Region. Hier gebe es attraktive Radrouten, von denen der Erft-Radweg und die Wasserburgen-Route längs des Eifelrands sowie die euregionale Grünroute zu den bekanntesten zählten. Plonsker: „Gerade die Eifel und Ostbelgien wie auch Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim haben das Radwandern als gemeinsamen touristischen Kernbereich. Das müssen wir stärken und ausbauen.“

Weitere Informationen:
http://rheinisches-revier.de/aktuelles/aktuelles/einzelansicht-aktuelles/article/irr-studie-belegt-touristisches-potenzial-der-braunkohlenregion/

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