„Den Sport entfesseln“

Engagierter Austausch mit Sportvereinen aus Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim mit “ihrer“ CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker


Die Sportvereine kämpfen, nicht nur um Punkte, Meisterschaften und den Breitensport. Vielmehr machen ihnen Bürokratie, die Infrastruktur vor Ort, fehlende Übungsleiter und Nachwuchsmangel auf der Führungsebene zu schaffen. Jetzt trugen Sportvereine aus Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim ihre Sorgen, aber auch ihre Strategien zur Problemlösung und Beispiele von „Best practice“ in der Landeshauptstadt vor. Romina Plonsker, „ihre“ CDU-Landtagsabgeordnete, hatte die Sportlerinnen und Sportler aus ihrem Wahlkreis dazu in den Landtag in Düsseldorf eingeladen. Nach dem Motto: „Zuhören. Entscheiden. Handeln.“ tauschte sie sich zusammen mit dem sportpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nettekoven, und den Gästen aus.

„Es war eine sehr engagierte, anregende und offene Diskussion. Ich habe viel erfahren“, fasste Romina Plonsker zusammen. So zum Beispiel, dass der bürokratische Aufwand für Zuschüsse enorm sei. Die Sportvereine brachten das auf die Formel: „1000 Seiten Papier für 1000 Euro.“ Gleichzeitig gab es aber auch gute Beispiele von „Best practice“ vor Ort, wenn es etwa Anlaufstellen und Ansprechpartner gibt für den Austausch von Sportgeräten.

Ob Breitensport oder Leistungssport: Sport ist gut für Körper und Psyche, für Jung und Alt. Sport kann einen Beitrag gegen Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen leisten ebenso wie Sport das Risiko mindert, an Demenz zu erkranken. Sport hat eine große integrative und inklusive Kraft, wie zuletzt noch die Olympischen Spiele und die Paralympics deutlich machten. Romina Plonsker und Jens Nettekoven: „Sport ist ein Muss.“  Und dazu brauche es einen „Entfesselungspakt für den Sport“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten.

Romina Plonsker verwies darauf, dass der Landessportbund und die nordrhein-westfälische Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz (CDU), Ende Januar dieses Jahres eine Zielvereinbarung unterzeichneten unter dem Titel: „Nr. 1: Sportland Nordrhein-Westfalen“. Darin sind die gemeinsamen Ziele zur Förderung des Sports in Nordrhein-Westfalen fest geschrieben. Dazu gehören unter anderem: Kindern und Jugendlichen ein bewegtes und sportliches Aufwachsen ermöglichen, Leistungen und Talente fördern, die Sportinfrastruktur sichern und weiterentwickeln Partizipation und Ehrenamt stärken oder die   Olympischen und Paralympischen Spiele nach Nordrhein-Westfalen holen. Dafür  erhält der gemeinnützige Sport finanzielle Planungssicherheit für fünf Jahre. So will die Landesregierung dem Landessportbund zur Erreichung der formulierten Ziele in den Jahren 2018 bis 2022 Mittel in Höhe von jährlich 42,205 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Plonsker: „Der Einsatz lohnt sich. Wo ich dabei helfen kann, unterstütze ich die Vereine in meiner Heimat.“

Weitere Informationen unter:
https://www.land.nrw/de/zielvereinbarung-nr1-sportland-nordrhein-westfalen

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