Potenziale für den Strukturwandel im Rheinischen Revier

„Wir müssen Zukunftsperspektiven entwickeln“ - Besuch im „Zukunftslabor Indeland“


Eines der Kernanliegen von Romina Plonsker, der CDU-Landtagsabgeordneten für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim, zusammen mit ihren christdemokratischen Landtagskollegen aus dem Rheinischen Revier ist es, den Strukturwandel in der Region mit zu gestalten. Denn noch ist die Verstromung aus Braunkohle heute im Energiemix mit andren fossilen Stoffen wie Öl und Gas sowie den regenerativen Energie aus Sonne, Wind oder Biogas ein unverzichtbarer Energieträger und mit dem Beschluss über den Ausstieg aus der Atomkraft unverzichtbarer denn je.

Aber die Braunkohle ist auch Übergangstechnologie, das Ende der Verstromung aus Braunkohle naht. Plonsker ist überzeugt, dass das rheinische Revier mit seiner großen Erfahrung in der Energiegewinnung und der Kompetenz der Menschen gute Potenziale hat, den Strukturwandel zu bewältigen. Welche das zum Beispiel sein können, haben sich CDU-Landtagsabgeordnete jetzt bei einer „Indeland Tour“ angesehen und das „Zukunftslabor Indeland“ besucht. Plonsker: „Denn in unserer Nachbarschaft gibt es viele spannende Pilotprojekte, die die Stärken des rheinischen Reviers für zukunftsweise Entwicklungen erforschen und nutzen.“

So zum Beispiel die „Faktor-X-Siedlung“ im Inden-Seeviertel. Sie markiert den Anspruch, ein Quartier weitestgehend ressourcenschonend zu bauen und zu bewohnen. Es spart nach Angaben der Projetbetreiber im Vergleich zu sonst üblichen Siedlungen über einen Lebenszyklus von 50 Jahren mindestens 50 Prozent Treibhausgasemissionen, nicht erneuerbare Primärenergie und Rohstoffe ein. Plonsker: „Ein unglaublich spannendes Projekt.“ Aufgelegt haben den Piloten RWE Power, die Aachener Stiftung Kathy Beys und der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH.

Ein weiteres eindrucksvolles Projekt für Potenziale des Strukturwandels im Zukunftslabor Indeland war das Aldenhovener Testing Center, ATC.  Dort wird zu den verschiedenen Formen von Mobilität geforscht und auch autonomes Fahren getestet. „Wir müssen für die Menschen in unserer Heimat eine Zukunftsperspektive entwickeln“, sagt Romina Plonsker nach dem Besuch im „Zukunftslabor Indeland". Sie ist zuversichtlich, dass das gelingt: „Wir haben alle Chancen dazu.“

Zumal die Region dabei auch auf die Unterstützung der Bundesregierung setzen könne. Die CDU-Landtagsabgeordnete verweist auf den Koalitionsvertrag der neuen Großen Koalition. Dort wird ein Fonds zur finanziellen Absicherung für den notwendigen Strukturwandel in den von der schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung betroffenen Regionen angekündigt. Plonsker: „Ich bin froh, dass wir bei der Bewältigung des Strukturwandels einen solch starken Partner wie die Bundesregierung an unserer Seite haben.“

www.cdu.de/koalitionsvertrag
www.leistungsschau.klimaexpo.nrw/projekte-vorreiter/faktorxinden.html
www.atc-aldenhoven.de

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