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Neuigkeiten
28.01.2019, 11:03 Uhr
„Es ist eine große Herausforderung. Aber wir werden es meistern.“
Gemeinsame Sondersitzung von CDU-Kreisparteivorstand und CDU-Kreistagsfraktion zu einer ersten Unterrichtung und Bewertung der Empfehlungen der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“

„Wir haben nun Klarheit für den Rhein-Erft-Kreis. Jetzt heißt es anpacken und gestalten.“ so die CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker in einer ersten Bewertung zu den in der Nacht auf Samstag in Berlin beschlossenen Empfehlungen der „Kommission für Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel“ der Bundesregierung. Die Empfehlungen sehen unter anderem die Abschaltung der leistungsstärksten, aber auch ältesten Kraftwerksblöcke im rheinischen Braunkohlenrevier bis 2022 vor.

Zu einer ersten Beratung über die 300 Seiten starken Empfehlungen kamen die Kreistagsfraktion und der Kreisparteivorstand zusammen. Mit dabei natürlich auch die stellvertretende Kreisvorsitzende Romina Plonsker, CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim. Sie unterstützt die Einschätzung von Kreispartei und Kreistagsfraktion uneingeschränkt.

Für Plonsker steht fest: „Es war wichtig, dass der Rhein-Erft-Kreis mit Landrat Michael Kreuzberg in der Kommission vertreten war. Nun müssen wir die Empfehlungen sozial- und umweltverträglich umsetzen, ohne dass darunter die Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit der heimischen Betriebe leidet.“ Dafür steht unter anderem ein Sofortprogramm mit einem Volumen von 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung, das man nun sinnvoll einsetzen müsse.

„Im Kreis und auch im Land werde ich mich weiterhin für die Menschen, Betriebe und Kommunen im Rhein-Erft-Kreis einsetzen. Erste Projekte sind beispielsweise unsere Anträge auf Landesebene zur Photovoltaik und Geothermie. Diese und weitere Projekte werden wir nun vorantreiben, um die Energiewende zu stärken.“

Dass der Strukturwandel eine Generationenaufgabe ist, steht für die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim außer Frage. „Auch die nächsten Generationen müssen über eine sichere und bezahlbare Stromversorgung verfügen. Anders als andere Parteien stellen wir uns den realen Herausforderungen und streuen den Menschen keinen Sand in die Augen.“

In diesem Zusammenhang nennt Plonsker auch die Sicherung der Tagebauränder. „Es kommt jetzt darauf an, Entscheidungen im Sinne der Betroffenen zu treffen. Konkret muss geprüft werden, wie man die Abbaukante an der Siedlung Elsdorf so sichern kann, dass keine Einsturzgefahr besteht und der verbliebene Rest der Ortschaft erhalten werden kann. Wenn zur Sicherung der Siedlung große Erdmengen benötigt werden sollte man in Erwägung ziehen, dafür notfalls Füllmaterial aus dem Boden des Hambacher Forst zu verwenden. Aber zunächst muss das VG Köln im Hauptsacheverfahren über den Rodungsstopp final entscheiden. Die Sicherheit der Heimat hat für die Menschen eine höhere Priorität als der Erhalt eines Waldstücks,“ stellt Plonsker klar.