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Neuigkeiten
10.01.2019, 19:03 Uhr
Plonsker: „Ich halte das für die werdenden Mütter für unzumutbar und eine echte Versorgungslücke für den nördlichen Rhein-Erft-Kreis“
Geplante Schließung der Geburtshilfe Bergheim: CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker schreibt an Gesundheitsminister Laumann

Romina Plonsker MdL als Schirmherrin der Frauengesundheitswoche 2018
Die CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker hat den nordrhein-westfälischen Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann wegen der geplanten Schließung der Geburtshilfe am Krankenhaus Bergheim angeschrieben. In ihrem Schreiben weist die für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim zuständige Christdemokratin darauf hin, dass mit der Schließung der Geburtshilfe am Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim schwangere Frauen im nördlichen Rhein-Erft-Kreis weite Wege in Kauf nehmen müssten: Sie werden dann zukünftig nach Grevenbroich, Düren, Frechen oder Köln ausweichen müssen. Plonsker: „Ich halte das für unzumutbar. Im nördlichen Rhein-Erft-Kreis entsteht so eine echte Versorgungslücke bei der Betreuung und Entbindung von schwangeren Frauen.“  Das Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim hatte angekündigt, die Geburtshilfe-Station zum 31. März dieses Jahres schließen zu wollen.

Sie frage sich auch, so Romina Plonsker, was ein Krankenhaus wie die Eifelklinik St. Brigida in Simmerath anders und vielleicht besser mache, auch wirtschaftlich,  wenn es im Sommer vorigen Jahres mit der Einstellung von zwölf Hebammen in die Geburtshilfe investiere und die Zukunft der Station so langfristig sichere. „Die Eifelklinik ist ein Haus mit 99 Betten, sie hatte laut Medienberichten 2016 etwa 300 Entbindungen.“ Das Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim ist eine Klinik mit 205 Betten, im vorigen Jahr erblickten hier 486 Kinder das Licht der Welt.

„Willkommen, kleines Wunder“ ist der Titel der „Babygalerie“ des Maria-Hilf-Krankenhauses Bergheim. „Ich möchte, dass die kleinen Wunder weiter die Möglichkeit haben, in der Kreisstadt das Licht der Welt zu erblicken“, sagt Romina Plonsker. Deshalb sei schnelles Handeln geboten.