Besuchen Sie uns auf http://www.romina-fuer-nrw.de

DRUCK STARTEN


Neuigkeiten
20.12.2018, 14:14 Uhr
„Bahn muss die Probleme in den Griff bekommen“
CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker beschwert sich über zu kurze und unpünktliche Züge in Stommeln und Pulheim

„Wir sind keinesfalls zufrieden, wenn die Züge nicht mit den vom Zweckverband NVR bestellten Fahrzeugkapazitäten verkehren, ausfallen oder verspätet unterwegs sind.“ Das antwortete jetzt der Zweckverband Nahverkehr Rheinland auf eine entsprechende Beschwerde von Romina Plonsker. Die CDU-Landtagsabgeordnete hatte sich Ende November in einem Brief an NVR-Geschäftsführer Norbert Reinkober „über verspätete Bahnen, keine ausreichenden Kapazitäten in den Bahnen, Bahnen, die wegen Überfüllung sogar gar nicht in Pulheim oder Stommeln halten“, beklagt.

Mit ihrer Beschwerde kam Plonsker Bitten vieler Pendlerinnen und Pendler nach, die die CDU-Landtagsabgeordnete dazu angeschrieben oder angesprochen hatten. Der Nahverkehr Rheinland ist zuständig für die Planung des Angebots des Schienenpersonen-Nahverkehrs, SPNV, in der Region oder für die Bestellung von Verkehrsleistungen im SPNV. Das heißt, er beauftragt und bezahlt die Dienstleistung, die auf der Schiene in der Region erbracht wird. „Momentan gibt es in Pulheim erhebliche Unzufriedenheit mit dem Bahnverkehr Richtung Köln“, bringt es Romina Plonsker auf den Punkt.

In seiner Antwort räumt der NVR ein, dass die Verspätungen auf den Linien über Stommeln und Pulheim zwischen August und Oktober 2018 sogar noch zugenommen haben. „Ebenso ist eine Steigerung der Kapazitätsausfälle festzustellen.“ Wegen dieser Qualitätsprobleme sei der NVR auch mit der Deutschen Bahn im Gespräch und erörtere  Maßnahmen und Lösungskonzepte, um möglichst schnell Verbesserungen herbeizuführen. „Wir versichern Ihnen, dass wir den Druck auf die DB aufrechterhalten und alle Möglichkeiten des bestehenden Verkehrsvertrags nutzen, um in Kürze wieder zu einem zufriedenstellenden Leistungsangebot zurückzukehren.“

„Die Pendler sind auf diesen SPNV angewiesen und zwar auf einen pünktlichen!“, macht Romina Plonsker unmissverständlich klar. „Schülerinnen und Schüler müssen pünktlich zu Schulbeginn in der Schule sein. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen pünktlich auf der Arbeit erscheinen. Aufgrund der Kapazitätsengpässe müssen Pendler regelmäßig zwei Bahnen abwarten, bis sie einen Platz im Zug finden.“ Sie fordert, im Sinne der Pendlerinnen und Pendler alles zu unternehmen, um die Verspätungen in den Griff zu bekommen und gerade in den wichtigen Pendlerzeiten keine Kurzzüge mehr einzusetzen.