Junge Union NRW fordert NRW-Ticket für Schüler und Azubis

Romina Plonsker, CDU-Landtagsabgeordnete aus Pulheim, hat die Krefelder Erklärung mit vorbereitet

NRW geht nur mit uns! Was die junge Generation will". Das haben 350 Delegierte aus Nordrhein-Westfalen am vergangenen Wochenende in Krefeld in einer „Krefelder Erklärung“ formuliert. Mit dabei: Romina Plonsker, frisch gewählte CDU-Landtagsabgeordnete für die Städte Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim.

Die 28-Jährige aus Pulheim gehört mit zu den Autoren der Krefelder Erklärung, die der NRW-Tag der Jungen Union beschloss. Plonsker: „Sie ist ein Musterbeispiel für ,Junge Politik’ und bringt frischen Wind für NRW. Damit setzen wir besondere Akzente in der Finanz- und Wirtschaftspolitik, für die digitale und Verkehrsinfrastruktur, aber auch in den Bereichen Familie und Bildung.“

Romina Plonsker, die auch Bezirksvorsitzende der Jungen Union Mittelrhein ist, hat sich insbesondere in den Bereichen Haushalt/Finanzen sowie Verkehr eingebracht. Dort hält die JU-NRW in den Kapiteln: „Die junge Generation will schuldenfrei gestalten können“ und: „Die junge Generation will mobil sein“ ihre Forderungen an die zukünftige nordrhein-westfälische Landesregierung fest. „Ich stehe für eine generationengerechte Finanzpolitik“, betont Romina Plonsker. Dazu gehörten nicht nur Haushalte mit „einer schwarzen Null“ und die Einhaltung der Schuldenbremse. Vielmehr halten die jungen Christdemokraten „besonders in Zeiten guter konjunktureller Lage die Rückführung von Schulden für unerlässlich“. Darüber hinaus müsse es bei der Finanzierung der Kommunen gerechter und auskömmlicher zugehen, um „den Anforderungen von Heimat und jungen Menschen auch vor Ort begegnen zu können“. Dazu müsse die Systematik der Gemeindefinanzierung grundlegend überarbeitet werden „und unter anderem die Notwendigkeit, Infrastruktur auf großer Fläche zur Verfügung zu stellen, berücksichtigt werden“.

Im Bereich Verkehr setzt die JU-NRW auf die Schiene und auf Busse und Bahnen. „Wir wollen besonders den SPNV und den ÖPNV als umweltschonende Verkehrswege bewerben“, sagt Romina Plonsker. Grundsätzlich gelte, dass Mobilität „unausweichlicher Kern unseres gesellschaftlichen und beruflichen Zusammenlebens“ sei. Plonsker: „Wir wollen für unsere Generation Flexibilität und Kostensensibilität in den Vordergrund stellen.“ Das spiegeln auch die konkreten Forderungen wider: So setzt sich die JU-NRW für ein einheitliches Tarifesystem ein, für eine bessere Vernetzung der Verkehrsbetriebe, vermehrte Kooperation bis hin zur Fusion von Verkehrsverbünden. Nach dem Vorbild des „Erfolgsmodells NRW-Ticket für Studierende“ soll auch ein entsprechendes Schüler- und Azubi-Ticket eingeführt werden. „Und nicht zuletzt treiben wir den Ausbau von Bike- und Carsharing voran“, berichtet Romina Plonsker. 

„Wir wollen, dass in Nordrhein-Westfalen eine Politik mit Weitblick natürlich für unsere Generation, aber auch für alle Generationen gemacht wird“, hebt Romina Plonsker hervor. „Das findet sich auch in unserer Krefelder Erklärung. Von einer einheitlichen Tarifestruktur im ÖPNV profitieren zum Beispiel alle. So wollen wir gemeinsam NRW voran bringen.“

Prominente Unterstützung gab es für Romina Plonsker, ihre MdL-Kollegen und die Delegierten beim JU NRW-Tag. Neben der Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterstützte auch Jens Spahn, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesfinanzminister, die große Aufbruchstimmung. Und natürlich NRW-Wahlsieger Armin Laschet, der versprach: „Ab der Wahl einer neuen Landesregierung gilt in NRW ein Null-Toleranz-Prinzip für Kriminelle. Hier wird es keine Kölner Silvesternacht mehr geben. Hier wird Herr Amri nicht einfach frei herumlaufen können.“

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